Ein Versicherungsvergleich im Bereich Hundehaftpflicht oder Pferdehaftpflicht kann viel Geld sparen
Sie bekommen einen neuen Hund und freuen sich darauf, planen das Leben mit dem Hund und haben Ihre Wahl für das zu Ihnen passende Tier mit Bedacht getroffen. Wer denkt in der Vorfreude auf den neuen Hund daran, eine Hundehaftpflicht abzuschließen, BEVOR der Hund zum ersten Mal zu Hause ist? Da wird Hundespielzeug gekauft, wenn es ein Welpe ist, wird der erste Termin für die Hundeschule vereinbart und der Hundekorb sorgfältig ausgesucht. Das sind alles wichtige Dinge, wenn man sich einen Vierbeiner ins Haus holt. Aber falls der Hund dann im neuen Zuhause vor Aufregung direkt die antike Vase herunterschmeißt oder der Welpe die Türen der Mietwohnung zerkratzt, was passiert dann? Schäden, die Ihr Hund verursacht, müssen Sie beseitigen und die Kosten dafür tragen Sie ebenfalls. Deshalb ist eine Hundehaftpflicht für Ihren neuen Hund wichtig und zwar ab dem ersten Tag! Gerade in der Eingewöhnungszeit kann viel passieren, auf das niemand vorbereitet ist. Sorgen Sie deshalb rechtzeitig, bevor der Hund zu Ihnen zieht, für eine Hundehaftpflichtversicherung. Diese ist mindestens genauso wichtig wie das Hundespielzeug, der Hunde-Fressnapf oder die neue Leine.
Sichern Sie sich mit der Hundeversicherung für Schäden ab, die durch Ihren Hund entstehen. Sie als Tierhalter tragen die Verantwortung für Ihren Hund und haften mit Ihrem Vermögen für alles, was der Hund anstellt. Dies hat der Gesetzgeber im Hundegesetz oder der Hundeverordnung so festgelegt. Bei Welpen und Junghunden weiß man oft noch nicht, wohin sie sich entwickeln, weshalb Unvorhersehbares immer geschehen kann. Zerbissene Schuhe sind da noch das geringste Malheur. Aber wenn der Junghund in seinem Übermut fremde Menschen anspringt, sich von der Leine losreißt und dabei einen Unfall provoziert, ist die Angelegenheit keine Bagatelle mehr. Schnell können solche Unglücke nicht nur Sach- oder Personenschäden verursachen, sondern auch hohe Kosten nach sich ziehen, die Sie übernehmen müssen. Besitzen Sie eine Hundehaftpflicht, regelt diese das für Sie. Auch dann, wenn Sie selbst nicht mit dem Hund unterwegs waren, sondern beispielsweise Familienangehörige oder Freunde. In der Hundehaftpflichtversicherung wird Ihr Hund versichert und nicht der Tierhalter. Es ist folglich egal, bei wem Ihr Hund sich gerade aufgehalten hat, wenn ein Unfall geschieht. Die Kosten übernimmt die Hundeversicherung, die explizit auf den Namen Ihres Hundes abgeschlossen wurde.
In einigen Bundesländern ist eine Hundehaftpflicht sogar gesetzlich verankert und jeder Hundebesitzer muss die Hundehaftpflichtversicherung abschließen. Dazu gehören Berlin und Hamburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. In anderen Bundesländern ist die Hundeversicherung zwar freiwillig, aber in NRW zum Beispiel ab einer bestimmten Größe (ab 40 cm Wristhöhe oder 20 kg Hundegewicht) ebenfalls Vorschrift. Das heißt große Hunde benötigen dort eine Hundehaftpflicht laut Hundeverordnung des Landes. Selbst denjenigen Tierhaltern jedoch, die nicht der Verpflichtung für eine Hundehaftpflicht unterliegen, wird diese empfohlen. Denn der Tarif für die Hundehaftpflichtversicherung ist so gering, dass sie jeder Hundebesitzer tragen kann. Eine jährliche Einzahlung in die Hundeversicherung statt hoher Kosten im Schadensfall, die Sie aus eigener Tasche tragen müssen, sollte für Tierhalter obligatorisch sein.
Für Katzen, kleine Vögel, Meerschweinchen oder andere Nagetiere, die Sie als Haustiere halten, brauchen Sie übrigens keine Tierhalterhaftpflicht, denn Schäden durch diese sind normalerweise in der Privaten Haftpflicht mitversichert. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie eine Privathaftpflicht abgeschlossen haben, was aber ohnehin für jeden Erwachsenen empfehlenswert ist. Besitzen Sie dagegen ein Pony, Pferde, Esel oder Rinder, brauchen Sie eine Pferdeversicherung. Die Pferdehaftpflicht gilt für all diese Gattungen, ebenso wie für Wildtiere, deren Eigentümer Sie sind. Hier ist - ebenso wie für beim Hund in der Hundehaftpflicht - das Tier versichert, und zwar jedes einzelne. Eine Tierhalterhaftpflicht kann immer nur pro Tier abgeschlossen werden. Im Falle einer ganze Pferde- oder Kuh-Herde sollten Sie sich eine Pferdehaftpflichtversicherung suchen, die Ihnen Sonderkonditionen einräumt. Für Gestüte, Kuhherden, viele Wildtiere gibt es gesonderte Tarife in der Pferdehaftpflicht, wenn mehr als ein Tier in der gleichen Pferdeversicherung abgesichert werden soll. Es lohnt sich deshalb bei einer großen Anzahl Tiere, die Tarife für die Pferdehaftpflicht zu vergleichen. Wichtig ist auch, neu geborene Kälber oder Fohlen direkt bei der Pferdehaftpflichtversicherung zu melden, um diese ab dem ersten Tag mit aufnehmen zu lassen.
Als Tierhalter ist man sich natürlich immer sicher, dass die Erziehung des Pferdes oder des Hundes einem gut gelungen ist und das eigene Tier sich brav verhält. Verantwortung für ein Tier zu übernehmen heißt aber nicht nur, sich um die Erziehung zu kümmern, sondern sich stets darüber bewusst zu sein, dass Tiere instinktiv handeln. Ist ein Hund verletzt, vergisst er die gute Erziehung und agiert nur noch instinktiv. Ist ein Pferd in Panik, geht es durch und fügt dadurch anderen gegebenenfalls Schaden zu. Derartige Vorkommnisse kann auch der beste Tierhalter nicht verhindern, denn Tiere werden von Natur aus durch ihre Instinkte gesteuert und nur bedingt durch gute Erziehung. Verantwortung zu übernehmen zeigt sich beim guten Tierbesitzer auch darin, dass er für solche Situationen eine Tierhalterhaftpflicht abgeschlossen hat, also entweder eine Haftpflichtversicherung für den Hund oder eine Pferdehaftpflichtversicherung für Großtiere wie Ponys, Pferde, Rinder und Wildtiere. Handeln Sie verantwortlich und kümmern Sie sich deshalb rechtzeitig um eine entsprechende Hundeversicherung bzw. Pferdeversicherung, die günstiger ist als Sie denken.